Mongolei – Tag 5

Mongolei – Tag 5

Am Morgen machten wir uns auf die Suche nach jemandem der Aluminium schweißen kann um unsere Ölwanne anständig abzudichten. Die Suche war erfolglos, man sagte uns hier im kleinen Städtchen Bayankhongor werden wir keinen finden, eher in der Hauptstadt Ulaan Bataar.

Die beiden Teams von gestern verließen uns gegen Mittag und wünschten uns viel erfolg. Also machten wir uns selber an die Arbeit und nutzen den Bürgersteig als Rampe um leichter unter das Auto zu kommen. 

Unsere Ölwanne sah sehr vertrauenserweckend aus mit den ganzen Rissen, immerhin noch in einem Stück…

In einem “Baumarkt” um die Ecke fanden wir einen Zweikomponentenkleber und machten uns ans Werk.

Als die Ölwanne mit einem komplettem Klebefilm überzogen war, parkte ein Land Cruiser neben uns, ein Mann stieg aus und schaute was wir da so treiben. Er sprach nicht so gut Englisch, machte einen Anruf und reichte das Telefon weiter an Seth. Eventuell wäre da jemand der Aluminum schweißen kann. Wenige Sekunden später saß Seth auch schon mit der Ölwanne im Land Cruiser und verschwand am Horizont.

Nach zwei Stunden tauchte Seth wieder auf, mit unserer geflickten Ölwanne. :). Der Typ im Land Cruiser hatte tatsächlich jemanden auftreiben können.

Am Ende stellte sich heraus das Mr. Land Cruiser der Besitzer des Hotels war. Wir bekamen sogar ein paar Getränke spendiert :).

Nach einem kleinen Mittagessen machten wir uns am mittlerweile späten Nachmittag auf die weg Richtung Ulaan Bataar.

In der Dämmerung machten wir noch bei einem Pferdetempel halt. Um was für Pferde es sich handelte wissen wir leider nicht. Die Atmosphäre war ziemlich cool, genau wie die Temperatur.

Ursprünglich hatten wir den Plan die Nacht durchzufahren bis Ulaan Bataar… Allerdings wurde die Straße nach ein paar Kilometern ziemlich löchrig und der nächste platte Reifen ließ nicht lange auf sich warten. Also beschlossen wir umzudrehen um in den letzten Ort zurückzufahren und dort zu übernachten.

 


Ein Gedanke zu „Mongolei – Tag 5

  1. Your epic journey continues and with each of these mechanical setbacks you continue to experience the kindness of fellow rallying folk and strangers! The photos and the story make interesting reading for sure! Thank you for documenting your travels 🤗.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.